Yasuní National Park


Foto: Philip Gondecki

Der Yasuní National Park in der Amazonasregion Ecuadors
Wissenschaftler aus der ganzen Welt haben den Yasuní als die Region mit der höchsten Artenvielfalt der Welt erklärt. Auf einem Hektar des Yasuní wurden 664 verschieden Baumarten identifiziert. Im Yasuní findet man auf einem Hektar so viele verschieden Arten, wie in den gesamten Vereinigten Staaten und Kanada zusammen. Yasuní wurde von der UNESCO schon 1989 zum Welt-Biosphärenreservat erklärt.

Das Biosphärenreservat ist ferner der Lebensraum des indigenen Volkes der Huaorani und anderer Stämme, die in freiwilliger Isolation leben. Dies sind die letzten wirklich freien Einwohner Ecuadors, echte Krieger, die immer nur soviel prodizieren und jagen wie sie zum überleben brauchen. (Quelle: http://www.sosyasuni.org/de/)

Der artenreiche Regenwald liegt auf einem gigantischem Ölfeld. Doch anstatt den Wald für kurzfristige Gewinne zu opfern, entschieden sich Ecuador und die UNO, den Park zur Bohrverbotszone zu erklären, sollten sich Länder an Ecuadors wirtschaftlicher Entwicklung beteiligen. Kanzlerin Merkel und der Bundestag versprachen ihre Unterstützung. Die für solche Projekte nötigen Gelder liegen bereit, aber FDP-Entwicklungsminister Niebel blockiert die Initiative. Nun liegt die endgültige Entscheidung beim Haushaltsausschuss — gezielter Druck kann den Ausschuss dazu bringen, Niebel die Stirn zu bieten und Yasuni zu retten. (Quelle: avaaz.org)

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>>SOS Yasuni

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